„Mit unserem JUngen Forum wollen wir als JU einerseits inhaltliche Veranstaltungen anbieten und diese andererseits für alle interessierten jungen Menschen öffnen“, stellte der JU-Kreisvorsitzende Malte Stakowski die neue inhaltliche Veranstaltungsreihe vor, die zweimal im Jahr stattfinden soll.
Als erstes Thema haben sich die Nachwuchspolitiker die Bildungspolitik ausgesucht – passend dazu der Titel „Bildungsdschungel Schule – zwischen Schulstress und Reformen“. Dafür hatt der Kreisverband den Schulpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, den früheren Kreisschülersprecher Justus Lemp, Ulrike Schmeing-Purschke, Elternvertreterin im Schulvorstand des Gymnasium Oesede und die Meller IGS-Leiterin Marlies Brggemann einladen.
Nach einer Besichtigung der erst 2011 gegründeten IGS Melle ging es dann schnell zum thematischen Schwerpunkt: Sowohl Lemp als auch Schmeing-Purschke berichteten aus ihren eigenen Erfahrungen und wiesen auf eine Belastung der Schüler insbesondere in der Oberstufe, aber vermehrt auch davor hin. Daraufhin diskutierte das Podium mit den gut 25 anwesenden JU`lern lebhaft über die Gründe für den Schulstress.
Für die anwesenden JU`ler war eine wichtiger Grund auch die Einführung des G8 – also des 12-jährigen Abiturs. Insbesondere die Umsetzung dieser Reform fand wenige Freunde unter den Teilnehmern, die das 13-jährige Abitur mehrheitlich befürworteten. Ein weiterer Grund könnte jedoch auch die Überforderung von einigen Schülern durch ihre Eltern sein, die unbedingt das Abitur für ihre Kinder anstreben. Hier warb Landespolitiker Seefried – selbst noch JU-Mitglied- für die vielfältigen Wege in der niedersächsischen Schullandschaft, in der man ein Abitur eben auch etwa über ein berufliches Gymnasium errichen könne.
Unter der souveränen Moderation des Meller JU-Vorsitzenden Jonas Kaiser diskutierten die JU`ler mit dem Podium auch noch über einige weitere Themenbereiche wie die Lerninhalte und deren Reformen oder die bevorstehenden Maßnahmen der Inklusion.
Einige Aspekte davon wollen die JU´ler nun in der kommenden Zeit aufgreifen und weiter vertiefen, wie der JU-Kreisvorsitzende Malte Stakowski am Ende der gelungen Veranstaltung ankündigte.